Cross-Combat-Training | Sandbag Training für Combatives (Teil 2)

SC Int'l - Cross-Combat-Training - Sandbag Training für Combatives

Es gibt verschiedene Ausführungen von Sandbags, aber am Ende des Tages sind für das Training hergestellte Sandbags haltbare Säcke voller Sand, mit denen sich verschiedene Übungen durchführen lassen.

Der Sandsack ist eines von vielen Trainingsgeräten, bietet aber in der Anschaffung ein sehr gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis.


Ein professioneller Sandbag kostet irgendwo zwischen 50,00 Euro und 200,00 Euro.


Ein selbstgemachter Sandbag kann aber auch schon für weniger als 30,00 Euro zu haben sein.

Von verschiedenen Anbietern gibt es eine Vielzahl von Säcken, in verschiedenen, Größen, Formen und Griff-Konfigurationen. Neben speziellen Sandbags, wie den Throw-Bags / Kettle-Bags oder den Bulgarian Bags, lassen sie sich der Einfachheit halber in zwei übergreifende Kategorien unterteilen:

  • Sandsäcke mit Griffen
  • Sandsäcke ohne Griffe
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Sandbags mit Griffen (sog. duffle-bags)

Der Sandsack im duffle-bag-Stil sieht genau so aus, wie er klingt, nämlich wie eine mit Sand gefüllte Reise- oder Sporttasche.

 

Das ist wahrscheinlich das, woran die meisten Leute denken, wenn sie an Sandbag Training denken, und es ist der Typ, den man am ehesten auch in gut ausgestatteten Fitnessstudios finden.

 

Die duffle-bags sind großartig und ein absolutes Universaltalent!

 

Die Platzierung der verschiedenen Griffe macht die Handhabung des Sandsacks weit weniger schwierig als bei anderen Typen und ist für Neulinge sicherlich leichter zugänglich und in ein generelles Trainingsprogramm einfacher zu integrieren, da viele bekannte Übungen aus dem Hanteltraining adaptiert werden können.

 

Viele Griffkonfigurationen machen es einfach, einen guten Griff zu finden und es ist somit  weniger wahrscheinlich, dass man abrutscht oder sich die Hände aufreißt.

Logischerweise lassen sich die duffle-bags aber auch ohne die Griffe nutzen und somit steht unbegrenzten Trainingsmöglichkeiten nichts mehr im Wege.

Hier kann man definitiv getreu unserem Swinger-Club-Prinzip trainieren - Alles kann, Nichts muss!

 

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Sandbag geöffnet, mit verschiedenen Fillern

Die Form, die Größe und das Gewicht dieser Säcke, kombiniert mit den vielen möglichen Griffkombinationen, ermöglichen hunderte von verschiedenen Übungskombinationen.

 

Die meisten sandsackspezifischen Übungen lassen sich am besten mit dieser Art von Sandsack durchführen. Die Griffe ermöglichen eine Vielzahl von Übungen, die ohne sie anfangs  einfach zu anspruchsvoll sind.

 

Ein kleiner Nachteil dieser Art von Sandbags ist das begrenzte Gewicht, da die meisten schweren duffle-bags mit einem Gewicht bis zu 50 oder 60 kg zu beladen werden können.

 

Grundsätzlich sollte man bei einem Kauf beachten, dass man Sandbags kauft, die durch verschiede dazugehörige Taschen, sogenannte Filler, individuell beladen werden können.

Dieses ermöglicht nicht nur das Training von verschiedenen Personen mit einem Sandbag, sondern auch eine größere Variation an Übungen.

Auch sind diese Art von Sandbags in sich instabiler und somit fordernder im Training. Gerade dann, wenn man den Sandbag wie in Teil 1 beschrieben für unsere Belange aus Kampfsport oder Selbstschutz nutzen möchte.

 

Wer aber ernsthaft schweres Sandbag Training für brachiale Stärke nutzen möchte, wird wahrscheinlich auf Dauer mit einem duffle-bag nicht glücklich.

 

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Runder Sandbag ohne Griffe - 50kg (der Medizinball dient dem Größenvergleich)

Hier kommen Sandsäcke ohne Griffe ins Spiel. Diese gibt es in runder Form (ähnlich einem Atlas Stein), in länglicher Form, mit Klettverschluss, zum Binden oder Knoten. 

 

Egal welche Form, Sandsäcke ohne Griffe zwingen einen dazu, den Sack auf unbeholfene und unsichere Weise zu greifen.

 

Diese großen, runden Säcke sind typischerweise die schwerste Variante von Sandsäcken, die man finden kann.

 

Wenn man zuvor mal einen Strongman-Wettkampf gesehen hat, dann hat man wahrscheinlich gesehen, wie die Athleten schwere Steine, Fässer oder andere seltsam geformte Utensilien heben, tragen und werfen. All diese Dinge lassen sich zum Beispiel auch mit einem Sandbag in der oben genannten Form durchführen, allerdings mit viel geringerem Verletzungsrisiko und auch ohne zusätzlichen Aufwand in Trainingsräumen, da der Boden bei dem Wurf eines Sandbags nicht so belastet wird.

 

Die Form dieser Säcke erlaubt es, eine beträchtliche Menge an Sand in ein relativ kleines Paket zu packen, so dass der Gewichtsbereich am schwereren Ende des Spektrums liegt. Der runde Sandbag auf dem obigen Bild wiegt bereits 50 kg bei einer Größe vergleichbar mit einem Medizinball. Einen in sich instabilen Sandbag von 50kg zu heben und über Kopf zu drücken, ist nicht mit selbiger Übungsausführung mit einer Langhantel zu vergleichen.

 

Neben klassischen Übungen ergeben zum Beispiel schweres Tragen, Over-Shoulder-Cleans, das Heben auf eine Plattform  mit einem schweren Sandbag ein wahnsinniges und forderndes Workout. 

 

Man hat eine große Produktpalette bei der Auswahl der verschiedenen Angebote, aber Sandbags mit Griffen und Sandbags ohne Griffe fassen die Auswahl ziemlich gut zusammen. Sandbags mit Griffen sind großartig aufgrund ihrer Vielseitigkeit und Zugänglichkeit, während die grifflosen Sandbags sehr schwer werden können und eine wahnsinnige Herausforderung bieten.

 

 

...und wie immer mal so nebenbei... Du siehst beim Training definitiv cooler in unseren ShirtsGirliesHoodies oder Rashguards aus ;)