Coronavirus - macht Euer Bett und macht etwas aus Eurem Tag

Niemand von uns hätte wahrscheinlich je gedacht, dass unsere Welt innerhalb weniger Tage gefühlt still steht und sich in vielen Lebenspunkten schlagartig ändert.

 

Wo man vor Kurzem noch saß und die kommenden Tage oder den Osterurlaub plante, sitzen nun viele mit fragenden Blicken daheim und überlegen, wie es weitergehen könnte.

 

Sicherlich trifft die Coronakrise jeden von uns anders. Manch einer bangt um seine berufliche Existenz und manch einer auch um die eigene Gesundheit oder die Gesundheit seiner Angehörigen. Und ja, es wird nicht alles mal eben gut werden, es wird auch Schicksalsschläge geben. Den ein oder anderen von uns wird diese Krise härter treffen...

 

So manch einer innerhalb der Selbstschutzszene prononciert bei jeder Gelegenheit die Bedeutung des sogenannten "Mindsets" und genau diese vorherrschenden psychischen Persönlichkeitseigenschaften einer Person und ihre dazugehörigen Denk- und Verhaltensmuster können hier von Bedeutung sein.

 

Manche Faktoren im Leben können wir nicht oder nur bedingt beeinflussen. Andere Faktoren aber wiederum schon und genau hieran sollten wir arbeiten.

 

Für die meisten von uns fängt unser Tag doch recht gleich an. Wir stehen morgens auf... und ja... schlagt Euer Bett auf und lüftet Euer Schlafzimmer. Was sich jetzt erstmal banal anhört, ist die erste gemeisterte Herausforderung des Tages und an hieran knüpfen wir den restlichen Tagesablauf und alle weiteren Herausforderungen an.

Unser Tag wurde entschleunigt und aufgrund der vielen wegfallenden Verpflichtungen und Aktivitäten haben doch die meisten, nicht alle, auch mehr Zeit.  Und genau hierbei kommt es darauf an, wie ihr diese gewonnene Zeit nutzt.

 

Wer jetzt meint alle Aktivitäten einstellen zu müssen und gegen 14.30 Uhr das erste Bier zu öffnen, wird nach der Krise garantiert nicht dort anknüpfen können, wo er ausgebremst wurde... wenn er überhaupt ausgebremst wurde.

 

Macht Euch Gedanken, wie ihr Euren Tag neu einteilen könnt und woran ihr arbeiten wollt. Wie gesagt, der Tag beginnt damit, dass das Bett gemacht wird... danach entscheidet Ihr.

Unser Training... und hierin sind wir gut... muss weitergehen. Wer jetzt nicht mehr in seinen gewohnten Trainingsgruppen oder -lokalitäten trainieren kann, muss individuelle Lösungen für sich finden. Hat man die Möglichkeiten daheim in der Wohnung, im Keller, auf der Terrasse oder im Garten zu trainieren, macht es. Habt ihr die Möglichkeit an der frischen Luft auf einem Feld oder im Wald zu trainieren, macht es. Wichtig ist, bekommt Euren Arsch hoch und macht etwas.

 

Macht Euch einen Plan für die kommenden Tage oder Wochen. Dieser Plan sollte nach Euren Möglichkeiten gestrickt sein. Ausdauer, Krafttraining mit Geräten oder dem eigenen Körper, Mobilitätstraining... es gibt so viele Baustellen, die wir angehen können. Theoretische Aspekte? Wann hatte man denn davor einmal die Zeit sich intensiv mit einem Buch, einer DVD oder generell einer Thematik zu befassen? 

 

Sucht keine Entschuldigungen dafür, dass Ihr mit manche Trainingsgeräte nicht zur Verfügung stehen. Trainiert das, was ihr könnt und mit dem, was ihr zur Verfügung habt. Hauptsache Ihr bekommt Euren Arsch hoch und macht etwas.

 

Wie sieht es eigentlich mit der Ernährung aus? Ausreden, dass man in einer schnelllebigen Zeit lebt und zwischen A und B meistens nur auf einen Snack zurückgreifen kann. Keine Zeit zu kochen oder das Essen vernünftig vorzubereiten? Ehrlich, jetzt? 


Do it for 21 days and it becomes a habit. Do it for 90 days and it becomes a lifestyle.


...so sagt man. Und ja, was ihr jetzt an Eurem Leben und Verhalten ändern könnt, nehmt Ihr vielleicht auch nach der Krise positiv in den eigenen Alltag mit auf. 

 

Nutzt die momentan gewonnene Zeit sinnvoll und entwickelt Euch - auf allen denkbaren Ebenen.

 

Es kommt der Tag, an dem wir morgens unser Bett machen und der "normale" Alltag uns wieder einholt. Aber wird haben an diesem Tag schon mal unser Bett gemacht!

 

...und es kommt auch der Tag, an dem wir Euch wieder zu unseren Trainings oder Seminaren begrüßen und wer möchte da schon gerne nach den ersten 15 Minuten blau anlaufen? Niemand oder?