Tao des Kontaktmanagements - Part 7

Fast genau drei Jahre sind nach Part 6 dieser Blogserie vergangen und es wird Zeit sich wieder Gedanken zu machen.

...und anscheinend kommt es doch auf den "Charakter" an.

 

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Mindset - opera non verba (100% Mindset - 100% Skills)

Mindset ist eines dieser Wörter, die einem derzeit im Selbstschutz dauernd begegnen. Es wird ständig darauf verwiesen, dass es des "richtigen Mindsets" bedarf um aggressive oder gewalttätige Situationen zu handhaben.

 

Der Begriff kommt aus dem Englischen und meint die Summe der Werte und Einstellungen, die das Fühlen, Denken und Handeln einer Person prägen.

Mindset beschreibt also die tiefliegenden Elemente einer Persönlichkeit, die zum Beispiel dazu führen, ob jemand das Glas als halbvoll oder halbleer betrachtet und mit welcher Entschlossenheit jemand die Dinge und Situationen des Lebens angeht.

 

Unterschieden vom Mindset werden die Skills. Skills sind die Fertigkeiten, die jemand hat. Fertigkeiten kann man lernen. Wie leicht oder schwer es einem fällt, sich ein bestimmtes Maß an Fertigkeiten anzueignen, hängt nicht nur vom Talent ab, sondern ganz erheblich auch von den persönlichen Einstellungen und Werten.

 

Das indivuelle Mindset besteht aus all dem, was ein Mensch bereits bei der Geburt mitbringt und all dem, was er seither erlebt, gefühlt, gelernt, gedacht hat. All das hat Spuren im Körper und im Gehirn hinterlassen den Menschen geprägt. 

 

Das Mindset ist dafür verantwortlich, ob ein Mensch die Chancen zuerst sieht oder die möglichen Risiken, ob ein Mensch freudig auf Neues zugeht oder erstmal zurückhaltend beobachtet, ob ein Mensch offen neue Herausforderungen angeht oder ein großes Sicherheits- und Schutzbedürfnis hat. Es vermittelt, ob man selbst in größter Not nie den Glauben an sich selbst verliert oder ob man selbst in guten Zeiten des Lebens Zweifel an der eigenen Person aufbringen wird. 

 

All das ist Bestandteil der persönlichen Einstellungen und Werte, des Mindsets. Die Forschung unterscheidet dabei teilweise ein starres, ein dynamisches und ein resilientes Mindset.

 

Starres, dynamisches und resilientes Mindset

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Coronavirus - macht Euer Bett und macht etwas aus Eurem Tag

Niemand von uns hätte wahrscheinlich je gedacht, dass unsere Welt innerhalb weniger Tage gefühlt still steht und sich in vielen Lebenspunkten schlagartig ändert.

 

Wo man vor Kurzem noch saß und die kommenden Tage oder den Osterurlaub plante, sitzen nun viele mit fragenden Blicken daheim und überlegen, wie es weitergehen könnte.

 

Sicherlich trifft die Coronakrise jeden von uns anders. Manch einer bangt um seine berufliche Existenz und manch einer auch um die eigene Gesundheit oder die Gesundheit seiner Angehörigen. Und ja, es wird nicht alles mal eben gut werden, es wird auch Schicksalsschläge geben. Den ein oder anderen von uns wird diese Krise härter treffen...

 

So manch einer innerhalb der Selbstschutzszene prononciert bei jeder Gelegenheit die Bedeutung des sogenannten "Mindsets" und genau diese vorherrschenden psychischen Persönlichkeitseigenschaften einer Person und ihre dazugehörigen Denk- und Verhaltensmuster können hier von Bedeutung sein.

 

Manche Faktoren im Leben können wir nicht oder nur bedingt beeinflussen. Andere Faktoren aber wiederum schon und genau hieran sollten wir arbeiten.

 

Für die meisten von uns fängt unser Tag doch recht gleich an. Wir stehen morgens auf... und ja... schlagt Euer Bett auf und lüftet Euer Schlafzimmer. Was sich jetzt erstmal banal anhört, ist die erste gemeisterte Herausforderung des Tages und an hieran knüpfen wir den restlichen Tagesablauf und alle weiteren Herausforderungen an.

Unser Tag wurde entschleunigt und aufgrund der vielen wegfallenden Verpflichtungen und Aktivitäten haben doch die meisten, nicht alle, auch mehr Zeit.  Und genau hierbei kommt es darauf an, wie ihr diese gewonnene Zeit nutzt.

 

Wer jetzt meint alle Aktivitäten einstellen zu müssen und gegen 14.30 Uhr das erste Bier zu öffnen, wird nach der Krise garantiert nicht dort anknüpfen können, wo er ausgebremst wurde... wenn er überhaupt ausgebremst wurde.

 

Macht Euch Gedanken, wie ihr Euren Tag neu einteilen könnt und woran ihr arbeiten wollt. Wie gesagt, der Tag beginnt damit, dass das Bett gemacht wird... danach entscheidet Ihr.

Unser Training... und hierin sind wir gut... muss weitergehen. Wer jetzt nicht mehr in seinen gewohnten Trainingsgruppen oder -lokalitäten trainieren kann, muss individuelle Lösungen für sich finden. Hat man die Möglichkeiten daheim in der Wohnung, im Keller, auf der Terrasse oder im Garten zu trainieren, macht es. Habt ihr die Möglichkeit an der frischen Luft auf einem Feld oder im Wald zu trainieren, macht es. Wichtig ist, bekommt Euren Arsch hoch und macht etwas.

 

Macht Euch einen Plan für die kommenden Tage oder Wochen. Dieser Plan sollte nach Euren Möglichkeiten gestrickt sein. Ausdauer, Krafttraining mit Geräten oder dem eigenen Körper, Mobilitätstraining... es gibt so viele Baustellen, die wir angehen können. Theoretische Aspekte? Wann hatte man denn davor einmal die Zeit sich intensiv mit einem Buch, einer DVD oder generell einer Thematik zu befassen? 

 

Sucht keine Entschuldigungen dafür, dass Ihr mit manche Trainingsgeräte nicht zur Verfügung stehen. Trainiert das, was ihr könnt und mit dem, was ihr zur Verfügung habt. Hauptsache Ihr bekommt Euren Arsch hoch und macht etwas.

 

Wie sieht es eigentlich mit der Ernährung aus? Ausreden, dass man in einer schnelllebigen Zeit lebt und zwischen A und B meistens nur auf einen Snack zurückgreifen kann. Keine Zeit zu kochen oder das Essen vernünftig vorzubereiten? Ehrlich, jetzt? 


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STRIKOLOGY - Solotraining Headbutt / Kopfstoß im vertikalen Straßenclinch

Impacthead mit Powerband an den eigenen Schultern befestigt.
Impacthead mit Powerband an den eigenen Schultern befestigt.

Nach unserem letzten Seminar in Kiel stellte sich die Frage, wie man den Kopfstoß im Stand im alleinigen Training verbessern könnte.

 

Selbstverständlich bieten sich hierzu die bekannten Ringerpuppen, Bobs und Sandsäcke an. Für das alleine Training mit der Handpratze oder Impacthead fehlt aber oftmals die Komponente Druck und /oder Gegendruck, wie wir sie innerhalb unseres Programms STRIKOLOGY primär durch Widerstandsbänder und Gewichten herstellen.

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Law Enforcement & Military Certification Course

SC Int'l - Law Enforcement & Military Certification Course

Dieser fünftägige Law Enforcement & Military Certification Course richtet sich ausnahmslos an Interessenten mit einer Zugehörigkeit von Behörden, Streitkräften sowie professionellen Sicherheitskräften. 

 

Innerhalb dieser fünf Ausbildungstage erfahren die Teilnehmer anhand unserer durch andere Ausbildungen bekannten Strukturen und Qualitätsmerkmale einen in sich geschlossenen Unterrichtsaufbau und sind im Anschluss befähigt, unsere Inhalte reproduzierbar zu multiplizieren.

 

Es ist zur Teilnahme nicht erforderlich andere Zertifizierungen von SC Int'l besucht zu haben.

  • Deeskalationsstrategien und Positionierung
  • Vorgehen bei Konfrontationen in beengten Räumlichkeiten
  • Schutz der Kurzwaffe
  • Schutz der Langwaffe
  • Einsatz des Teleskopschlagstockes / Tonfas
  • Kontroll- und Festlegekonzepte 
  • Low-Light / schlechte Lichtverhältnisse
  • Force-on-Force Training
  • Szenariotraining / optimierende Optionen im Vollschutzanzug
  • Zertifizierung

 

Die Investition für diesen Kurs beträgt nur:

  • 495,00 Euro pro Teilnehmer
    Die Teilnahme ist mit Nachweis der Zugehörigkeit von Behörden, Streitkräften und professionellen Sicherheitskräften zugänglich.

 

Mitzubringen sind:

  • robuste "Straßenkleidung" / Einsatzkleidung
  • Tief- und Zahnschutz
  • Boxhandschuhe
  • MMA-Handschuhe
  • Einsatzhandschuhe
  • Koppel mit Holster 
  • Bluegun (Kurzwaffe) oder ähnlich
  • wenn vorhanden Bluegun (Langwaffe)
  • Teleskopschlagstock / Tonfa
  • Handfesseln
  • Taschenlampe
  • Notizblock

 

Preemptive Striking - The Preemptive Strike or First Strike

First of all, a pure question of definition. We propose a preventive approach? Please what? 

 

According to our dictionary preventive means

"preventative, contraceptive; preventing a particular, undesirable development."

 

A term that we consciously avoid in training, because this word is too imprecise and even with a poor understanding of education can cause people to act as soon as they lose control over themselves or the situation.

 

We use the term "first strike" in this context, because a concrete escalation of a situation meant that we had to act first. A situation whose escalation and also the behaviour of the other can be named concretely.

 

Something that needs to be scrutinized and followed up in scenario training.

 

Every day we analyze videos in which others are "knocked down". A non-existent or improvable behaviour is determined and finally the aggressor lands the first blow and someone falls to the ground.

 

Of course one can discuss what the people have done wrong... but with the thousandth video then also the nutritional value is missing.

 

 Finally briefly summarized: BANG! And the person collapses and falls to the ground.

 

Often directly on the back of the head. And here there are unfortunately enough examples that the victim was seriously or even fatally injured. 

 

For us... of course, we try everything possible not to become a victim of such a racket.

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Preemptive Striking - Der Präventivschlag oder Erstschlag

Zu Beginn erstmal eine reine Definitionsfrage. Wir schlagen präventiv zu? Bitte was? 

 

Laut unserem Duden bedeutet präventiv

"vorbeugend, verhütend; eine bestimmte, nicht gewünschte Entwicklung verhindernd"

 

Eine Begrifflichkeit, die wir bewusst im Training meiden, da dieses Wort zu ungenau ist und auch mit einem schlechten Ausbildungsverständnis Menschen dazu bringen kann, zu agieren, sobald sie die Kontrolle über sich selbst oder die Situation verlieren.

Wir nutzen in diesem Kontext die Begrifflichkeit des "Erstschlages", da aufgrund eines konkreten Eskalationsverlaufes einer Situation als erstes agiert werden musste. Eine Situation, dessen Eskalation und auch das Verhalten des anderen, konkret genannt werden kann.

 

Etwas, das im Szenariotraining genau hinterfragt und nachbereitet werden muss.

 

Vielleicht für den einen oder anderen etwas Haarspalterei, einfach mal darüber nachdenken.

Aber eigentlich möchte ich gerade woanders hin. Täglich analysieren wir Videos, in denen andere "umgehauen" werden. Ein nicht vorhandenes oder ausbaufähiges Verhalten wird festgestellt und letztendlich landet der Aggressor den ersten Schlag und jemand fällt zu Boden.

 

Klar kann man diskutieren, was die Personen alles falsch gemacht haben... aber mit dem tausendsten Video fehlt dann auch der Nährwert.

 

Letztendlich kurz zusammengefasst: KLATSCH! Und die Person sackt zusammen und stürzt zu Boden.

 

Oftmals auch direkt auf den Hinterkopf. Und hier gibt es leider genügend Beispiele, dass das Opfer hierdurch schwerst oder gar tödlich verletzt wurde. 

 

Für uns... klar, wir versuchen alles mögliche, um nicht Opfer eines solchen Schläger zu werden.

 

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Frauen und Selbstverteidigung

Schon als Kind wurde mir immer wieder klar. Jungs die sich hauen, sind okay. Mädchen dürfen das nicht. 

 

Warum ist es in unserer Gesellschaft immer noch so verpönt, dass auch Frauen sich verteidigen oder gar professionell in diesem Bereich bewegen?! Immer wieder treffe ich in Gruppen und Foren auf selbsternannte Profis, die alle Frauen unterrichten und motivieren sich zu verteidigen, aber sämtliche von Frauen gezeigten Techniken in der Luft zerreißen. Immer wieder höre ich Sätze wie ... "das klappt niemals, der haut Dich einfach um" und Lösungsansätze wie....“immer in die Klötze“ ist das Einzige was funktioniert. 

 

Was soll das? Spielt der Geschlechterunterschied in unserer Gesellschaft immer noch so eine große Rolle? 

Gibt es in der SV tatsächlich nur Männer über 1,90m und 130kg oder zeigt uns die Realität nicht, dass es auch genug kleinere oder auch schwächere Männer gibt? 

 

Sollten wir uns nicht alle gegenseitig unterstützen und auch einfach mal einen Daumen hoch für etwas da

lassen, das technisch gesehen gut ist?! Keiner weiß, was in einer Realsituation passieren würde!

 

Vielleicht schafft ja das „kleine Mädchen“ auf Grund von Geschwindigkeit sich besser aus einer Situation zu entziehen, als der große Personaltrainer der nur Schema A-C coacht und kopiert 🤷🏼‍♀ 

 

Wenn wir ehrlich sind haben die wenigsten in diesem Bereich jemals harte Gewalt erfahren oder waren in einer oft angepriesenen "Spezialverwendung"... und ich bin eine von ihnen! 

 

Was wir machen? Wir trainieren professionellen Selbstschutz und möchten im schlimmsten Fall uns und unsere Nächsten bestmöglich schützen.

 

Trainieren wir aber nicht alle, weil wir auch einfach Spaß haben? Spaß an der Gemeinschaft, Spaß daran ein Hobby mit Menschen zu teilen die nach und nach immer mehr zu Freunden und Familie werden? Spaß daran sich auszutauschen, über Erfahrungen zu reden und Lösungsansätze zu diskutieren und zu trainieren? 

 

Der Großteil von uns sind doch ganz normale Menschen, die mit ganz normalen Menschen zusammen trainieren. 

 

Zum Abschluss werde ich nochmal Sokrates zitieren 😜

„Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser.“

 

Eure Sarah

Fight Like An Amazon

"Women can't fight." 

"Women need to be trained differently."

"Women need special techniques."

 

This list of statements could probably be continued at will.

And yes... we train situatively, dynamically, honestly and can no longer hear such statements.

 

Women or generally smaller persons do not need special techniques, they need a context-related mediation of solution approaches and progression. 

 

If one follows the self-defence and self-protection scene, it is always noticeable that special offers for women are advertised. Often filled with techniques that are still applicable under high stress or even fear of death. It is to be assumed with this kind of advertisement that neither a participant can reproduce the content under high stress and fear of death, nor does the author even know what he is talking about.

The question also arises as to how the so-called "weak" sex can be made capable of lasting defence against male assaults in these seminars lasting several hours.

The "strong" sex, on the other hand, needs considerably longer on the basis of regular training and seminars. Some people may not achieve this goal.

 

A closer look at the seminar contents quickly reveals that this contradicts the regular procedure within the individual concepts. 

There is a collection of techniques to strengthen the subjective feeling of security. Reproducibility? No chance!

 

If one speaks with participants of these seminars, then they cannot explain  the obtained contents already in the evening hours no more even their life companion. Reproducibility? Oh yes, no!

 

The individual self-protection of people, regardless of gender, size, age, etc., can be improved with a short time approach. Here, however, the focus should be on the early detection and handling of possible conflict situations and aggressors as well as movement in urban space. Finger and hand locks are not authorized here. 
"Dirty tricks" especially for women? Why don't you train them in regular training with both genders?
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Playful Training - Hard Drills

Self-protection, hand-to-hand combat... A training group full of serious faces enters the hall and they talk about real violence, the street.

 

They train, seriously and with a clear conscience. The individual training elements are hard, but the implementation of the trainees suffers.

 

In another hall a group also trains for their individual self-protection. They work on individual elements that look very sporty, almost playful from the point of view of the training philosophy. Participants who have only recently started can find their way around the training group. The music sounds more like a summer party and you can even catch one or two participants dancing spontaneously between the drills.

Sometimes even the idea of competition among each other is aspired and one can achieve points within the wrestling elements to be seen. 

With real force this training has no similarities at first sight. But the technical implementation of the individual participants also looks more targeted and superior at second glance.

 

"...it takes between 10 and 20 repetitions!”

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Spielerisch Lernen - Hart Drillen

Selbstschutz, Nahkampf... eine Trainingsgruppe voller ernster Gesichter betritt die Halle und sie reden über reale Gewalt, die Straße.

Es wird trainiert, ernsthaft und mit bestem Gewissen. Die einzelnen Trainingselemente sind hart, aber die Umsetzung der Trainierenden leidet.
In einer anderen Halle trainiert ebenfalls eine Gruppe für ihren individuellen Selbstschutz. Sie arbeiten an einzelnen Elementen, die von der Trainingsphilosophie sehr sportlich, fast schon spielerisch aussehen. Teilnehmer, die erst kürzlich angefangen haben, finden sich in der Trainingsgruppe zurecht. Die Musik klingt eher nach einer Sommerparty und man erwischt sogar die ein oder andere Teilnehmerin bei einer spontanen Tanzeinlage zwischen den einzelnen Drills.
Teilweise wird sogar der Wettkampfgedanke untereinander angestrebt und man kann innerhalb der zu sehenden ringerischen Elemente sportlich zu wertende Punkte erlangen. 
Mit realer Gewalt hat dieses Training im ersten Blick keine Gemeinsamkeiten. Aber die technische Umsetzung der einzelnen Teilnehmer sieht auch auf den zweiten Blick gezielter und überlegender aus.

"...it takes between 10 and 20 repetitions!”

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Error culture - growing through errors

SC Int'l - www.combatives.biz - error culture - growing through errors

Mistakes are human, but each one of us considers mistakes or wrong executions in training as unpleasant. Mistakes reveal our deficits and limitations and we perceive this failure as a weakness within our own performance. But instead of justifying one's own mistakes or even assuming the role of an accused person and defending oneself against the trainers or other people, one should learn to recognize the positive effects of mistakes and thus grow consistently. Each of us is not error-free in everyday life. We constantly make mistakes, different in intensity and impact. In training, on the other hand, many trainers try to avoid mistakes, not to attract attention and also to avoid correction by a trainer. But who acts in such a way, often unknowingly renounces the conversion of new possibilities and also on the own progression within the conversion of techniques, drills, etc.. - one stagnates.

Stagnation leads to boredom, frustration and failure.

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Fehlerkultur - Erfolg und Scheinerfolg

Um dauerhaften Fortschritt zu erfahren, bedarf es einer objektiven Selbstreflexion seiner eigenen Leistungen. Hierzu gehört auch, dass man seinen eigenen Fehlern positiv gegenübersteht, diese bewertet und hierdurch seine Leistung steigert.

 

Auf einem unserer Shirts steht "No Luck - Just Skill"... und genau diesem Slogan folgend, sollte die Trainingsgestaltung erfolgen. Der individuelle Erfolg der Trainierenden sollte nicht dem Zufall überlassen sein, sondern auf der analytischen Bewertung der festgestellten Leistungen basieren.

 

Der Begriff Erfolg bezeichnet das Erreichen gesetzter Ziele. Zur Umsetzung von Zielen in Ergebnisse bedarf es der Umsetzungskompetenz.

 

Ein Scheinerfolg hingegen ist ein Ergebnis, das zunächst als Erfolg wahrgenommen wird, jedoch sich im Nachhinein als Misserfolg erweist.

 

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Fehlerkultur - durch Fehler wachsen

Fehler sind menschlich, aber jeder von uns betrachtet Fehler oder falsche Ausführungen im Training als unangenehm. Fehler zeigen unsere Defizite und Grenzen auf und wir empfinden diesen Misserfolg als Schwäche innerhalb unserer eigenen Leistungen.

 

Doch anstatt sich für seine eigenen Fehler zu rechtfertigen oder gar die Rolle eines Beschuldigten anzunehmen und sich gegenüber den Trainern oder anderen Personen zu verteidigen, sollte man lernen, die positiven Wirkungen von Fehlern zu erkennen und hierdurch konsequent zu wachsen.

 

Jeder von uns ist im Alltag nicht fehlerfrei. Wir machen ständig Fehler, unterschiedlich in der Intensität und in den Auswirkungen. Im Training hingegen versuchen viele Trainierende Fehler zu vermeiden, nicht aufzufallen und auch einer Korrektur durch einen Trainer zu entgehen. Doch wer so agiert, verzichtet oftmals unwissentlich auf die Umsetzung neuer Möglichkeiten und auch auf die eigene Progression innerhalb der Umsetzung von Techniken, Drills, usw. - man stagniert.

 

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Tough Kidz - Selbstverteidigung für Kinder (Part 1)

Wenn wir von SC Int’l ein Programm für Kinder gestalten, haben wir Ansprüche an uns und somit auch an die Qualität unseres Programms Tough Kidz.

Kinder erfahren innerhalb ihres Alltags auch Aggression und Gewalt. Doch entgegen der Annahme vieler Selbstverteidigungsprogramme geht diese nicht grundsätzlich vom klischeehaften schwarzen Mann aus.

Berichten Kinder im Training von ihren eigenen Erlebnissen, so kennen sie Schulhofraufereien und das Gerangel und Bully-Verhalten auf dem Schul- oder Heimweg.

Das ein Fahrzeug neben einem Kind anhält, das Kind anspricht und versucht zu verschleppen, ist ein mögliches, aber eher unwahrscheinliches Szenario.

Das ein Kind auf dem Heimweg von einem anderen Kind zu Boden gerangelt und verbal bloßgestellt wird, ist ein wesentlich wahrscheinlicheres Szenario.

Warum immer in Extremen denken? Klar! Das extreme Szenario ist ein Schreckensbild aller Eltern und Eltern zahlen nun mal das Training ihrer Kinder und sind somit die Kunden der Trainingsanbieter. Letztendlich bekommen die Eltern durch manches Angebot ein besseres subjektives Sicherheitsgefühl und wollen wissen, dass Ihr Kind im Grundschulalter einen potentiellen Straftäter in die Flucht schlagen kann.

Wer belügt hier eigentlichen wen? Der Anbieter sich selbst, wenn er sein Produkt anbietet. Der Anbieter sich selbst, wenn er dieses Produkt unterrichtet. Die Eltern sich selbst, wenn sie mancher Werbung glauben schenken.

Sind wir an dieser Stelle einfach mal ehrlich zu und selbst. Gehen wir echt davon aus, dass Kleinkinder erwachsene Menschen in die Flucht schlagen können, wenn der Erwachsene mit voller Intensität agiert?

Oftmals sieht man das Szenario, dass ein erwachsener Mann das Handgelenk eines Kindes greift und das Kind dann diesen Griff sprengt. Respekt!

Wenn dieses immer so einfach und real wäre. Fernab von Hollywood machen wir in den eigenen Trainingshallen andere Erfahrungen.

Teilweise sind 8jährige Kinder nicht mehr körperlich in der Lage den Griff eines 11jährigen Kindes zu sprengen. Manchmal greift man nur leicht das Handgelenk eines Kindes im Training und das Kind bittet um weniger Härte, da dieses bereits sehr unangenehm sei.

Wie lassen sich diese Erfahrungen mit der Realität in Einklang bringen? Manchmal nur, wenn man objektiv an gewisse Dinge herantritt und beginnt grundsätzlich ehrliche Gedankengänge zu haben.

Andernfalls wäre es im Training mit Kindern wie im Bereich der Selbstverteidigung für Frauen zu sehen. Warum trainieren Erwachsene nicht dann auch die Vorgehensweise der Kinder? Schließlich schlagen sie damit im Kinderspiel erheblich überlegene Gegner in die Flucht.

Wir möchten hier nicht behaupten, das Selbstverteidigung für Kinder generell unsinnig ist.

Im Gegenteil, es bedarf eines reproduzierbaren Konzeptes. Alltagssituationen müssen gemeistert werden können.

…hierzu aber später mehr.