Fehlerkultur - Erfolg und Scheinerfolg

Um dauerhaften Fortschritt zu erfahren, bedarf es einer objektiven Selbstreflexion seiner eigenen Leistungen. Hierzu gehört auch, dass man seinen eigenen Fehlern positiv gegenübersteht, diese bewertet und hierdurch seine Leistung steigert.

 

Auf einem unserer Shirts steht "No Luck - Just Skill"... und genau diesem Slogan folgend, sollte die Trainingsgestaltung erfolgen. Der individuelle Erfolg der Trainierenden sollte nicht dem Zufall überlassen sein, sondern auf der analytischen Bewertung der festgestellten Leistungen basieren.

 

Der Begriff Erfolg bezeichnet das Erreichen gesetzter Ziele. Zur Umsetzung von Zielen in Ergebnisse bedarf es der Umsetzungskompetenz.

 

Ein Scheinerfolg hingegen ist ein Ergebnis, das zunächst als Erfolg wahrgenommen wird, jedoch sich im Nachhinein als Misserfolg erweist.

 

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Fehlerkultur - durch Fehler wachsen

Fehler sind menschlich, aber jeder von uns betrachtet Fehler oder falsche Ausführungen im Training als unangenehm. Fehler zeigen unsere Defizite und Grenzen auf und wir empfinden diesen Misserfolg als Schwäche innerhalb unserer eigenen Leistungen.

 

Doch anstatt sich für seine eigenen Fehler zu rechtfertigen oder gar die Rolle eines Beschuldigten anzunehmen und sich gegenüber den Trainern oder anderen Personen zu verteidigen, sollte man lernen, die positiven Wirkungen von Fehlern zu erkennen und hierdurch konsequent zu wachsen.

 

Jeder von uns ist im Alltag nicht fehlerfrei. Wir machen ständig Fehler, unterschiedlich in der Intensität und in den Auswirkungen. Im Training hingegen versuchen viele Trainierende Fehler zu vermeiden, nicht aufzufallen und auch einer Korrektur durch einen Trainer zu entgehen. Doch wer so agiert, verzichtet oftmals unwissentlich auf die Umsetzung neuer Möglichkeiten und auch auf die eigene Progression innerhalb der Umsetzung von Techniken, Drills, usw. - man stagniert.

 

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Tough Kidz - Selbstverteidigung für Kinder (Part 1)

Wenn wir von SC Int’l ein Programm für Kinder gestalten, haben wir Ansprüche an uns und somit auch an die Qualität unseres Programms Tough Kidz.

Kinder erfahren innerhalb ihres Alltags auch Aggression und Gewalt. Doch entgegen der Annahme vieler Selbstverteidigungsprogramme geht diese nicht grundsätzlich vom klischeehaften schwarzen Mann aus.

Berichten Kinder im Training von ihren eigenen Erlebnissen, so kennen sie Schulhofraufereien und das Gerangel und Bully-Verhalten auf dem Schul- oder Heimweg.

Das ein Fahrzeug neben einem Kind anhält, das Kind anspricht und versucht zu verschleppen, ist ein mögliches, aber eher unwahrscheinliches Szenario.

Das ein Kind auf dem Heimweg von einem anderen Kind zu Boden gerangelt und verbal bloßgestellt wird, ist ein wesentlich wahrscheinlicheres Szenario.

Warum immer in Extremen denken? Klar! Das extreme Szenario ist ein Schreckensbild aller Eltern und Eltern zahlen nun mal das Training ihrer Kinder und sind somit die Kunden der Trainingsanbieter. Letztendlich bekommen die Eltern durch manches Angebot ein besseres subjektives Sicherheitsgefühl und wollen wissen, dass Ihr Kind im Grundschulalter einen potentiellen Straftäter in die Flucht schlagen kann.

Wer belügt hier eigentlichen wen? Der Anbieter sich selbst, wenn er sein Produkt anbietet. Der Anbieter sich selbst, wenn er dieses Produkt unterrichtet. Die Eltern sich selbst, wenn sie mancher Werbung glauben schenken.

Sind wir an dieser Stelle einfach mal ehrlich zu und selbst. Gehen wir echt davon aus, dass Kleinkinder erwachsene Menschen in die Flucht schlagen können, wenn der Erwachsene mit voller Intensität agiert?

Oftmals sieht man das Szenario, dass ein erwachsener Mann das Handgelenk eines Kindes greift und das Kind dann diesen Griff sprengt. Respekt!

Wenn dieses immer so einfach und real wäre. Fernab von Hollywood machen wir in den eigenen Trainingshallen andere Erfahrungen.

Teilweise sind 8jährige Kinder nicht mehr körperlich in der Lage den Griff eines 11jährigen Kindes zu sprengen. Manchmal greift man nur leicht das Handgelenk eines Kindes im Training und das Kind bittet um weniger Härte, da dieses bereits sehr unangenehm sei.

Wie lassen sich diese Erfahrungen mit der Realität in Einklang bringen? Manchmal nur, wenn man objektiv an gewisse Dinge herantritt und beginnt grundsätzlich ehrliche Gedankengänge zu haben.

Andernfalls wäre es im Training mit Kindern wie im Bereich der Selbstverteidigung für Frauen zu sehen. Warum trainieren Erwachsene nicht dann auch die Vorgehensweise der Kinder? Schließlich schlagen sie damit im Kinderspiel erheblich überlegene Gegner in die Flucht.

Wir möchten hier nicht behaupten, das Selbstverteidigung für Kinder generell unsinnig ist.

Im Gegenteil, es bedarf eines reproduzierbaren Konzeptes. Alltagssituationen müssen gemeistert werden können.

…hierzu aber später mehr.

Blade Craft - Die Geschicklichkeit mit der Klinge

Innerhalb unseres Programms Combative Blade Strategies bezeichnen wir die Handhabung der Klinge in extremen Situationen seit Beginn als Blade Craft - das Geschick oder die Geschicklichkeit im Umgang mit der Klinge.

 

Doch was ist dieses eigentlich? Da die wenigstens Ausbilder innerhalb des Umgangs mit der Klinge oder scharfkantigen Gegenständen überhaupt über reale Erfahrungen verfügen, kann man hier nicht auf Erfahrungswerte zurückgreifen. Romeo Santos, Master im Lightning Scientic Arnis, sagte einmal im Training, dass er die Klinge beherrsche... er selbst sei nur sieben mal in bewaffneten Konfrontationen schwer verletzt worden. Nur?

Was sagt dieses aber allgemein aus? Was sagt dieses über die Qualität der Auseinandersetzungen aus? Und genau hier liegt das Problem. 

 

Sind wir ehrlich, so müssen wir viele Trainingsarten mit der Klinge hinterfragen. Vor allem die, die im Partnertraining das eingene Ego befriedigen, aber im dynamischen Szenario nicht oder nur noch bedingt umsetzbar sind.

Train as you fight - ein Grundsatz, der oftmals in interdisziplinären Trainingsprogrammen vergessen wird. Welcher Trainer greift den tatsächlichen auf Erfahrungen (Mehrzahl) zurück und kann diese dann auch noch sinnig auswerten und in ein Curriculum niederschreiben?

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Attack! Attack! Attack! ...weitere Gedanken.

Der Blog ATTACK! ATTACK! ATTACK! ...und warum der Klügere manchmal nachgeben sollte wurde unzählige Male gelesen, kommentiert und geteilt und zählt wohl zu unseren absoluten Klassikern.


Gelegentlich kommt auch eine Kritik dahingehend auf, dass man größtenteils unsere Ansicht teile, es aber Momente gibt, in denen eine aktive Kampfhandlung unvermeidbar sei.

Gerade dann, wenn ein Aggressor nicht deeskaliert werden kann oder eine Flucht nicht möglich sei oder dann, wenn ein Übergriff aus dem Hinterhalt erfolgt.


Was soll man jetzt sagen? In diesem Momenten wird es wohl unweigerlich zu physischer Gewalt kommen. Manche Situationen lassen keine anderen Optionen zu.


Aber auch hier gilt, dass man versuchen sollte ein verhältnismäßiges Mittelmaß zu finden. Körperliche Übergriffe finden nicht alle nach Schema F statt und erfordern nicht immer die Antwort "Ultima Ratio".

Aufgrund von eigenen Fähigkeiten und der situativen Geschehnisse kann man als sich schützende Person schnell die dominante Rolle innerhalb einer Verteidigungshandlung übernehmen.

Übernimmt man diese Rolle, handelt man in der Regel auch aktiv respektive wissentlich und wollend. 

Und gerade hier kann sich der clevere Anwender Vorteile verschaffen, in dem er das Maß der erforderlichen Gewalt unter der Beurteilung der Verhältnismäßigkeit wählt.


Schon klar... in der Notwehr ist jede Tat erlaubt. 


Doch das eigene Handeln verteidigt sich im Nachgang erheblich besser, wenn man erklären kann, dass man eine mildere Handlungsalternative innerhalb der Verteidigungshandlung gewählt hat. Die oftmals angepriesene exzessive Gewalt ist nicht immer erforderlich. Wer clever trainiert, hat gegebenfalls diesen Ermessensspielraum und ist im Nachhinein dankbar.


Aber... bevor wieder Kritik aufkommt. 


Geht es um Alles, geben wir Alles!



Combat Athlete - Das "Warum"

Nach der Veröffentlichung des Blogs COMBAT ATHLETE kamen Diskussionen innerhalb der einzelnen Medien auf und wir erhielten Nachrichten.


Man muss ganz klar sagen, dass wir den Markt nicht revolutionieren wollen und auch das Rad nicht täglich neu erfinden.

Wir kämpfen mit selbigen Problemen des Alltags und das zum Training zur Verfügung stehende Zeitkontingent ist auch bei uns limitiert.


Und genau hier sollte der Blog greifen und teils zum Nach- oder Umdenken anregen.


Nehmen wir mal an, ich schaffe es in der Woche ein- oder zweimal in ein abendliches Training und mir stehen zweimal 30 Minuten zum freien Training zur Verfügung. 


Wenn mein Kerngedanke die Verbesserung des eigenen Selbstschutzes ist, sollte ich hier auch genau den Fokus setzen. Finde ich eine Trainingsgruppe, die kontextbezogen, dynamisch auf schlagender und ringerischer Basis agiert, dem Kontaktmanagement eine erhebliche Bedeutung zuspricht, bin ich hier bereits gut aufgehoben. Finde ich diese nicht, muss ich Wege finden, diese Attribute zu erlernen und gegebenenfalls mehrere Quellen für mich anzapfen.

Wichtig ist, dass ich hier die wesentlichen Grundlagen nicht aus den Augen verliere. Trainiere ich bereits einmal die Woche absurde Abwehrtechniken gegen unrealistische und unwahrscheinliche Angriffe, so wird aus meiner eigentlichen Verwendung schnell eine zeitliche Verschwendungen.


Zeit ist nunmal ein wesentlicher Faktor!

Combat Athlete - Fokus! Fokus! Fokus!

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Combat Athlete

Wie schon auf Instagram oder Facebook geschrieben, ist die körperliche Fitness im Bereich Selbstschutz nicht wegzudenken.

Es hilft nicht in tacticooler Kleidung und mit bösem Blick auf Fotos zu posieren, wenn man das Aufwärmen oder die ersten zwei Drills im Training körperlich nicht überleben wird.
Daher ist auch die Begrifflichkeit COMBAT ATHLETE bewusst gewählt.

Aathlete (American and British English) or sportsman or sportswoman (British English) is a person who is good at a sport and competes in one or more sports that involve physical strength, speed or endurance. The term's applies to those who participate in other activities, such as horse riding or driving, is somewhat controversial.

Athletes may be professionals or amateurs. Most professional athletes have particularly well-developed physiques obtained by extensive physical training and strict exercise accompanied by a strict dietary regimen.(Quelle: www.wikipedia.com)

 

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Fight Like An Amazon - Coach Certification Course

Fight Like An Amazon - Coach Certification Course

Der individuelle Selbstschutz von Menschen, unabhängig von Geschlecht, Größe, Alter, usw., kann mit einem geringen Zeitansatz verbessert werden. 

 

Hier sollte aber der Schwerpunkt auf der frühzeitigen Erkennung und Handhabung von möglichen Konfliktsituationen und Aggressoren, der Bewegung im urbanen Raum sowie der ersten Sekunden des Kampfes liegen. 

 

Unser Programm Fight Like An Amazon bietet hier einen anderen Ansatz zur Verbesserung des individuellen Selbstschutzes der Frau und schafft somit eine ideale Grundlage für eine konstruktive Ergänzung des regulären Trainings und zur Durchführung von spezifischen Kursen.


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Fight Like An Amazon

Fight Like An Amazon

"Frauen können nicht kämpfen." 

"Frauen müssen anders trainiert werden."
"Frauen brauchen spezielle Techniken."
Diese Auflistung von Aussagen könnte wahrscheinlich beliebig fortgeführt werden.
Und ja... wir trainieren situativ, dynamisch, ehrlich und können derartige Aussagen nicht mehr hören.
Frauen oder generell kleinere Personen brauchen keine speziellen Techniken, sie benötigen eine kontextbezoge Vermittlung von Lösungsansätzen und Progression. 
An dieser Stelle möchten wir einfach mal auf unser Seminar same, same... and a little bit different verweisen und etwas Werbung im eigenen Saft machen.
Verfolgt man die Selbstverteidigungs- und Selbstschutzszene, so fällt immer wieder auf, dass spezielle Angebote für Frauen angepriesen werden. Oftmals mit Techniken gefüllt, die unter Hochstress oder gar Todesangst noch anwendbar sind. Es ist bei dieser Art von Werbung davon auszugehen, dass weder eine Teilnehmerin den Inhalt unter Hochstress und Todesangst reproduzieren kann, noch der Verfasser überhaupt weiß, wovon er redet.
Auch stellt sich die Frage, wie in diesen mehrstündigen Seminaren das sogenannte "schwache" Geschlecht nachhaltig verteidigungsfähig gegen männliche Übergriffe gemacht werden kann.
Das "starke" Geschlecht benötigt hierfür auf der Basis eines regulären Trainings und Seminaren hingegen erheblich länger. Manch einer erreicht dieses Ziel womöglich nicht.
 
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Same, same... and a little bit different!

Aggression und Gewalt kann alle Menschen konfrontieren - unabhängig von Geschlecht, Alter und den körperlichen Gegebenheiten. 


Ein Problem vieler Kurse oder Trainingseinheiten kann sein, dass diese oftmals durch männliche Trainer geleitet werden und gegebenenfalls hierdurch nicht auf die Belange innerhalb der situativen Umsetzung einer Frau respektive kleineren Person eingegangen wird.


Genau bei dieser Problematik setzt diese Fortbildung an. Es werden Möglichkeiten der eigenen Verteidigung aus zwei verschiedenen Sichtweisen durch eine Trainerin und einen Trainer vermittelt. 

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Seminarankündigung: C2 Core Combatives mit Mick Coup


C2 Core Combatives mit Mick Coup am 24./25. Februar 2018 in Erlensee

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Urban Responder Trainer

SC Int'l - Urban Responder Trainer Ausbildung
Szenariotraining innerhalb eines Urban Response Trainings mit Airsoft

"Die Zeiten ändern sich..." - so lautet eine unserer Präsentationen für ein Symposium über neue Herausforderungen an den Sicherheitsapparat zur Bewältigung von besonderen Einsatzlagen. 

Mit selbigen Worten beginnen wir aber auch unsere Ausbildungen innerhalb eines Pilotprojekte zur Verbesserung der Einsatzkräfte innerhalb des Bevölkerungs- und Katastrophenschutzes. 

 

Wer sich an das erste Urban Response Training in Kreuztal erinnern kann, hat diese Worte auch zur Begrüßung hören dürfen.

 

Nicht nur die Zeiten haben sich geändert, auch das Training. Die Inhalte sind nicht neu, werden aber strukturell und innovativ für die Belange des Teilnehmers angepasst und modular unterrichtet. Gerade diese modulare Ausbildung scheint erneut Maßstäbe gesetzt zu haben, da wir sie heute bei diversen Mitszreitern vorfinden.

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Tao des Kontaktmanagements - Part 6

SC Int'l - Tao des Kontaktmanagements

Du hast Part 5 dieser Blogserie bereits gelesen? Gut so, denn Du bist immer noch im Bahnhofsgebiet unterwegs und möchtest eigentlich nur zu Deinem Hotel.

 

Die Person, die die Straßenseite gewechselt hat, lehnt circa 40 Meter vor Dir an der Hauswand und schaut sich gelegentlich um.

Du verlangsamst Deine Gehgeschwindigkeit und siehst, dass die Person in Höhe des dortigen Kiosk steht und eine weitere Person beim Verlassen des Kiosks stoppt. 

 

Dein Bauchgefühl und die Bewertung des Verhaltens der Personen haben Dich nicht getäuscht. Etwas "stimmt nicht", aber Du bist anscheinend nicht der Adressat. Gut so.

 

Zwischen den beiden Personen vor Dir auf dem Gehweg kommt es augenscheinlich zu einem Streit und Du beobachtest das Geschehen aus dem folgenden Video.

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Wenn es wichtig ist, mach es jeden Tag

Ich hatte die letzten Tage diverse interessante Unterhaltungen über die Entwicklung von Trainern, aber auch bezüglich der Gestaltung von Trainingseinheiten zur Entwicklung des persönlichen Selbstschutzkonzeptes.

 

"Wenn es wichtig ist, mach es jeden Tag". Wer das Buch "Gib niemals auf" des Athletiktrainers Dan John gelesen hat, dem wird sich dieses Zitat der Ringerlegende Dan Gable eingehämmert haben. Auch wenn er in seinem Buch primär über das Stemmen von schweren Gewichten schreibt, so soltte man diesem Rat definitiv folgen.

 

Viele Trainierende und Trainer gehen mit Herzblut an die Sache und besuchen jedes Wochenende Seminare quer durch Europa und zu jedem Thema. Enthusiasmus und Engagement sind schöne Tugenden, aber nicht immer zielführend.

 

Folgt man manchen Trainern und ihren Internet- oder Facebookpräsenzen, stellt man fest, dass hier ständig die Schwerpunkte gewechselt werden. Ständig werden neue Konzepte verfolgt und die eigene Richtung gewechselt.

Letztendlich wird trainiert, aber oftmals der Fokus auf das Wesentliche aus den Augen verloren.

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Der Schritt zurück zur Kunst

"Das Wort Kunst bezeichnet im weitesten Sinne jede entwickelte Tätigkeit, die auf Wissen, Übung, Wahrnehmung, Vorstellung und Intuition gegründet ist."

 

"Kunst ist ein menschliches Kulturprodukt, das Ergebnis eines kreativen Prozesses."

 

Innerhalb unseres Programms Combative Blade Strategies kommt immer wieder die Frage auf, warum der anfängliche Schwerpunkt auf die richtige Konfiguration der Ausrüstung, einen robusten Griff sowie das Ziehen der Waffe unter der physischen Einwirkung durch mehrere Personen gelegt wird.

Neben bedeutenden rechtlichen Aspekten stellt das situative Ziehen der Waffe die erste große Hürde da.


Hierbei ist interessant, dass aus Gesprächen mit den Teilnehmern immer wieder hervorgeht, dass man in Extremsituationen nicht die Waffe ziehen konnte - egal ob Pfefferspray, Messer, usw.

Noch interessanter ist, dass Teilnehmer von einer Deeskalation einer solchen Extremsituation mittels einer gezogenen Waffe berichten.

Kein Teilnehmer, zumindest auf unseren Kursen, berichtete bisher davon, dass er in einer zivilen Verteidigungssituation hat das Messer einsetzen müssen.

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